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Erwachen & Lernen

Was sind exekutive Funktionen?

Zuletzt geändert am 4. Mai 2022

Besseres Verständnis der kognitiven Neurowissenschaften und der Fähigkeiten von Kindern.
Unterstützung von Fachkräften und Eltern bei der Weiterentwicklung ihrer Arbeitsweisen.

Sag mal… Was sind exekutive Funktionen?

Um ihre Gedanken und Handlungen steuern zu können, müssen Kinder vier wichtige Funktionen entwickeln. Diese Funktionen fungieren gewissermaßen als Kontrollzentrum für Gedanken und Handlungen. Sie werden vom präfrontalen Cortex gesteuert, der sich bis ins Erwachsenenalter allmählich entwickelt.

  • Das Arbeitsgedächtnis ermöglicht es uns, Informationen und Anweisungen abzurufen.
  • Selbstkontrolle hilft dabei, Emotionen und Reaktionen zu zügeln und willentlich zu unterdrücken.
  • Durch Planung lassen sich die notwendigen Schritte zur Erreichung eines Ziels vorhersehen.
  • Mentale Flexibilität fördert die Anpassung an alle Arten von Situationen.

Mit zunehmender Entwicklung ihrer Fähigkeiten können Kinder immer komplexere Dinge lernen. In der Zwischenzeit ist es normal, dass Erwachsene das ausgleichen, was Kinder noch nicht können.
Das Kind widersetzt sich den Anweisungen nicht, aber sein Gehirn ist noch nicht ausgereift. Ruhig und geduldig wiederholt der Erwachsene die Anweisungen, erklärt die einzelnen Schritte, hilft dem Kind, seine Reaktionen zu kontrollieren und sich an neue Situationen anzupassen. So entwickelt das Kind nach und nach sein Gedächtnis, lernt Selbstbeherrschung und Anpassungsfähigkeit und kann seine Lieblingsaktivitäten planen.

Das Kind zu unterstützen kann bedeuten:

  • Vor dem vierten oder fünften Lebensjahr sind die exekutiven Funktionen noch nicht vollständig entwickelt. Deshalb fällt es den meisten Kleinkindern schwer, Versuchungen zu widerstehen, zu planen und ihre Gefühle zu kontrollieren. Mit einfachen Übungen oder Spielen können Sie diese Fähigkeiten jedoch fördern.
  • Tägliche Routinen geben dem Kind Struktur und helfen bei der Entwicklung exekutiver Funktionen (insbesondere der Planung).
  • Als Erwachsener ist es wichtig, aufmerksam und einfühlsam auf die Bedürfnisse eines Kindes einzugehen. Indem Erwachsene die verschiedenen Entwicklungsstadien eines Kindes verstehen, können sie realistische Erwartungen an dessen Verhalten haben.
  • Seien Sie geduldig mit dem oppositionellen Verhalten des Kindes: Nehmen Sie sich die Zeit, ihm/ihr Anweisungen zu erklären und ihm/ihr bei der Erledigung von Aufgaben zu helfen… Dies wird dazu beitragen, das Vertrauensverhältnis zwischen Kind und Erwachsenem zu stärken.

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