Zuletzt geändert am 3. Mai 2022
Wutanfälle sind ein normaler Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Dies liegt vor allem an der geringeren Frustrationstoleranz und dem Gefühl, von der Intensität der eigenen Emotionen überwältigt zu werden. Was verursacht diese Wutanfälle? Wie sollte man im Alltag in solchen Situationen reagieren?
Was uns das Video sagt
Die vierjährige Charlie ist wütend: Sie schreit, weint und schlägt ihre Schwester. Ihr Vater nimmt sie beiseite.
Warum wurde diese Situation gefilmt?
Diese alltägliche Situation hilft uns, die Schwierigkeiten eines Kindes in diesem Alter beim Umgang mit Frustration und Wut besser zu verstehen.
Sag mir… warum kann das Kind seine Wut nicht kontrollieren?
Wutanfälle entstehen durch die Unfähigkeit, eine Emotion zu regulieren, was in diesem Alter normal ist. Je jünger das Kind, desto schwieriger fällt es ihm, diese Gefühle zu kontrollieren. Die Frontallappen des Gehirns, die für die Emotionsregulation zuständig sind, entwickeln sich während der Kindheit und Jugend allmählich. Das bedeutet, dass Kinder im Laufe ihres Wachstums nach und nach lernen, ihre intensiven Emotionen zu regulieren. Bis zur vollen Reife übernehmen Erwachsene diese Rolle: Sie müssen sehr geduldig, verständnisvoll und beruhigend sein, damit das Kind sich schnell wieder beruhigt.
Wie kann man das Kind unterstützen?
- Ermutigen Sie das Kind, Techniken zur Stressbewältigung anzuwenden, z. B. indem Sie dem Kind helfen, tief durchzuatmen.
- Helfen Sie dem Kind, das Gefühl zu erkennen und es zu benennen.
- Lassen Sie los, wenn der Erwachsene das Gefühl hat, die Kontrolle über seine Geduld oder seine Emotionen zu verlieren.
(Quelle: EPEPE)
Um weiterzukommen
- Zusammenfassung zum Thema Emotionen in der Enzyklopädie der frühkindlichen Entwicklung
- Zusammenfassung zum Thema Aggression in der Enzyklopädie der frühkindlichen Entwicklung
- Mögliche Lösungen, um dies herauszufinden wie man auf die Gefühle eines Kindes reagiert (Wut, Traurigkeit usw.)
- Siehe die Isabelle Filliozats Vortrag, Psychologe und Psychotherapeut, Spezialist für Emotionen, während seiner Besuche an Bord des Frühkindlichen Bildungs- und Elternschaftszuges zum Thema «Wutausbrüche im Lichte der Neurowissenschaften»
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